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«Locutorio»
2004, Adela Picón

2004, 34'12'', Videoinstallation, DVD PAL mit Zweispurton, 4 Telefonapparate
Konzept und Realisation: Adela Picón
Kamera: Loten Namling, Mauro Abbühl
Schnitt und Edition: Mauro Abbühl
Auflage: 3

Ausschnitt 4:20 Min.

Die Arbeit „Locutorio“ zeigt ein Bild, welches in vielen Städten zu sehen ist: öffentliche Telefonbüros, welche von MigrantInnen benutzt werden. Das Videobild erweist sich jedoch als künstlich konstruiert, eine Simulation, während die Gespräche, die mitgehört werden können, echt sind: 11 eingewanderte KünstlerInnen sprechen über ihre Arbeit. Gängige Sozialclichés werden damit unterwandert, die Beziehung zwischen einem Bild und seiner ideologischen Wertschätzung in Frage gestellt.

Intervenierende KünstlerInnen: Eddie Hara (Java), Mingjun Luo (China), Miler Ramirez (Colombia), Ricardo Abella (Argentina), Loten Namling (Tibet), Fatma Charfi M'Seddi (Tunésie), Natsuko Tamba (Japan), Dscheren Karadschajev (Turkmenistan), Boedi S. Otong (Indonesia), Albena Mihaylova (Bulgaria), Rock Raymond Ligué (Côte d'Ivoire)

GesprächspartnerInnen: Hendro Wiyanto, Qiu Jie, Mario Volpe, Sergio Alvarez Frugoni, Sodon Namling, Saïda Messahli Keller, Larissa Karadschajev, Ito Joyoatmojo, Levent More, Geraldine Weber