Ausstellungen
Dieter Seibt, Zwischen den Zeiten Lieder singen II, 2017
Videocollage, 17’30’’, Musik: Kapelle Clairmont, Schnitt: Kate Burgener
Eröffnung: Donnerstag 2. November 2017, 18-20 Uhr, Showroom im PROGR

Dieter Seibts Figuren sind Archetypen der Gewinner respektive der Verlierer im aktuellen Weltgeschehen denen er in seinen Werken eine Bühne gibt. Die starken Charaktere  manifestieren sich in Zeichnungen, Fotografien, skulpturalen Installationen ebenso wie im Medium Video.

Für die Videocollage wurden einzelne Aufnahmen zusammengefügt und mit Kompositionen der Kapelle Clairmont unterlegt. Es ist ein Potpourri aus bewegten Stillleben von Seibts immer wiederkehrenden Protagonisten und Alltagsbeobachtungen, die in ihrer Trivialität eine ganz eigene Ästhetik erhalten. Die Collage ist somit Dokumentation und neue Werkform zugleich.

Dieter Seibt (1941* in Stuttgart) absolvierte eine Ausbildung zum Bühnenbildner an der Kunstakademie Mannheim. 1969 emigrierte er in die Schweiz und ist seither als Künstler und Musiker der Kapelle Clairemont tätig. Er hat an zahlreichen internationalen Ausstellungen teilgenommen. 2017 waren seine Werke in der Galerie DuflonRacz in Bern zu sehen. Dieter Seibt hinterlegt sein Werk in der Art-Nachlassstiftung in Bern.



Ausstellung im Showroom im PROGR bis 9. Dezember 2017
Ausstellung im Videofenster im Bienzgut bis 13. Dezember 2017

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Mika Rottenberg, Bubble 2 und Bubble 6, 2016,
Video, 00'28 und 1'40, Edition für Parkett Nr. 98
Eröffnung: Donnerstag, 28. September 2017, 18-20 Uhr,
Showroom im RROGR

Die Edition «Bubble 1- Bubble 6» besteht aus Auszügen aus dem Film «NoNoseKnows», den Mika Rottenberg zum ersten Mal 2015 an der 56. Biennale von Venedig präsentierte.

Die kinematografischen Videoarbeiten Rottenbergs hinterfragen durch humorvoll grotesken Szenerien heutige postfordistische Produktionssysteme. Ursprünglich sind die Seifenblasen Zwischenszenen eines Films der im Setting einer Zuchtperlenproduktion in China spielt. Die Seifenblasen richten die Aufmerksamkeit auf den Unort des Flurs und werden zur poetischen Klammer im absurden Fabrikalltag.

In den kurzen Sequenzen sehen wir Seifenblasen die langsam vor sich hin schweben, sich abenteuerlich verbiegen und schliesslich platzen. Dies geschieht im Setting seltsamer Durchgangsräume mit mehreren Türen, deren farbige Wände über die Tristesse der künstlichen Beleuchtung und spärlichen Einrichtung hinwegtäuschen sollen.

Mika Rottenberg (*1976 in Buenos Aires, Argentinien) lebt und arbeitet in New York City. Nach ihrem Studium in Israel, erhielt sie einen Master of Fine Arts von der Columbia University in New York. Sie hatte bereits internationale Einzelausstellungen im PS1 (New York, 2004), im SFMOMA (San Francisco, 2010) und im Palais de Tokyo (Paris, 2016). 2017 war sie an den Skulptur Projekte Münster vertreten.

Ausstellung im PROGR bis 28. Oktober 2017
Ausstellung im Bienzgut bis 1. November 2017

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«The Whisper» (part 4) 2009, Dan Green